Einen wichtigen Heimsieg und damit den Nichtabstieg feierte unsere Truppe gegen den TSV Burgthann. Zu Beginn der Partie gleich ein Aufreger nach einem Solo von Florian Schabtach. Dieser wurde laut Schiedsrichter Harrer innerhalb des 16er von den Beinen geholt und es gab Elfmeter. Capitano Flo Schabtach teilte dem Schiri mit, dass das Foul außerhalb war und so gab es „nur“ Freistoß, der nichts einbrachte. Die Geste von Flo Schabtach verdient allerdings den Fairnesspreis.

Die Eintracht tat sich danach schwer, vor allem Goalgetter Bertl Schiessler klebte das Pech am Fuß – entweder der Torhüter hielt die Schüsse mit allen Körperteilen oder ein Abwehrbein war dazwischen. So war es Libero Robert Jung vorbehalten kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem herrlichen Schlenzer in den Winkel für die 1:0 Führung zu sorgen.

Nach dem Wechsel verpasste es die Eintracht den Sack zu zumachen, Chancen waren zuhauf vorhanden. Die Gäste starteten immer wieder gefährliche Konter und Keeper Martin Steinhorst musste auf der Hut sein, auf dem nassen Rasen keinen rein zu lassen. Aufatmen konnten die Verantwortlichen in der 88. Minute, als der starke Marco Boyer, schön in Szene gesetzt von Florian Schabtach, von links in den Strafraum zog und eiskalt vollstreckte.

Kader: Steinhorst, Hausladen (Schrödel), Träger, Jung, Fuchs, Fascella, Schabtach, Boyer, Kerling, Schiessler, Ernst

Die Eintracht tat sich lange Zeit schwer und das Spiel war über weite Strecken knapper, als es das Ergebnis aussagt. Erst ab der 70. Minute brachen die dezimierten Gastgeber ein und die Eintracht feierte letztendlich den höchsten Saisonsieg.

Die Eintracht begann engagiert und erspielte sich gleich zu Beginn ein optisches Übergewicht. Folgerichtig das 1:0 durch Michael Kerling in der 18. Minute. Die Gastgeber erwiesen sich als clevere und technisch starke Mannschaft und ließen unsere Truppe ein ums andere Mal ins Leere laufen. Erst in der 29. Minute konnte Berthold Schiessler auf 2:0 erhöhen und somit für etwas Ruhe sorgen. Psychologisch äußerst unglücklich dann der Anschlusstreffer der Woffenbacher kurz vor der Halbzeit nach einem völlig unnötigen aber berechtigten Foulelfmeter.

Die Balmberger-Elf ging dann aber hochkonzentriert in die zweite Hälfte und erspielte sich Chance um Chance. Auf der Gegenseite musste Keeper Bernd Meier-Alt aber zweimal per Glanzparade den Ausgleich verhindern. In der 53. Minute dann die Erlösung durch den zweiten Treffer von Bertl Schiessler nach herrlichem Zuspiel von Marco Boyer. Der Vorlagengeber trug sich kurze Zeit später mit einem herrlichen Seitfallzieher selber in die Torschützenliste ein. Nun ging es Schlag auf Schlag und Michael Kerling, Jan Ernst und Robert Jung schraubten das Ergebnis auf 7:1 hoch – der starke Güral Karatay erwies sich hier als mehrmaliger Flankengeber.

Kader: Meier-Alt, Hausladen, Träger, Kröber (Karatay), Jung, Fuchs, Fascella (Balmberger T.), Boyer, Kerling, Schiessler, Ernst

Eine gerechte Punkteteilung, die aber auf Seiten der Eintracht teuer erkauft wurde, verletzte sich doch Florian Trausch schwer (Kreuzband- und Meniskusriss) und Timo Balmberger erneut am rechten Knie (Diagnose noch nicht klar). Die Eintracht begann etwas fahrig, konnte sich aber ein leichtes Übergewicht erspielen. Beim Führungstreffer musste die Wendelsteiner Abwehr aber mithelfen. Nach einem Stoppfehler sprang der Ball direkt vor die Füße von Berthold Schiessler, der sich nicht zweimal bitten ließ. Die Eintracht hatte in der Folge mehrere Chancen die Führung auszubauen, die beste durch einen Freistoß von T. Balmberger, der an den Pfosten klatschte.

Einen bitteren heißen Sommerabend erlebte unsere AH beim Auswärtsspiel in Lauterhofen. Zwar ging die Balmberger Elf in der ersten Halbzeit mit 1:0 durch Jan Ernst in Führung, was sich dann aber in der zweiten Halbzeit abspielte, war deprimierend und ärgerlich zugleich. Der in der ersten Halbzeit noch sehr unauffällige Schiedsrichter war im zweiten mehrmals im Mittelpunkt und hatte mit seinen Entscheidungen eine große Mitschuld daran, dass die Partie am Ende eskalierte.

Los ging es mit einem völlig unberechtigten Elfmeter für die Gastgeber in der 51. Minute – der gegnerische Angreifer fiel wohl aufgrund der heißen Temperaturen völlig dehydriert im 16er um, was zur Überraschung Aller zum Elfmeterpfiff führte. Die Eintracht hätte fast postwendend zurück geschlagen, aber der Schuss von Berthold Schiessler war zu unplatziert. In der 67. Minute dann der zweite Fauxpas – nach einem langen Abschlag des Lauterhofener Keepers stand Stürmer Christian Spitz im Abseits, lief alleine auf Keeper Martin Steinhorst zu und vollstreckte eiskalt zur Führung. Allerdings war hier auch die Abwehr etwas zu weit aufgerückt und die Absicherung nach hinten fehlte völlig. Nur wenige Minuten später erhöhte der Gastgeber auf 3:1, wiederum durch Spitz. Die Eintracht gab aber nicht auf und erspielte sich noch einige Chancen, die aber allesamt nicht genutzt wurden.

Mit einer gehörigen Portion Glück, aber auch mit viel Kampfgeist und Willen sicherte sich unsere AH drei wichtige Punkte und setzte sich oben fest. Die Eintracht begann die Partie zu pomadig und ohne Überraschungseffekte. Es fehlten die Tempowechsel, teilweise spielte man zu unclever und immer wieder schlichen sich Leichtsinnsfehler ein. Folglich dann auch die etwas überraschende Führung durch Florian Trausch nach einem Abwehrfehler der Gastgeber (27.). Kurz vor der Halbzeit kam es dann zu einem unglücklichem Zusammenstoß zwischen Keeper Jens Spieker und Robert Kröber, bei dem sich Magic Jens ein klaffende Platzwunde zugezogen hatte. Vielen Dank an dieser Stelle an die hilfsbereiten Gastgeber, die Erste Hilfe leisteten und einen Dieter Hoeness Gedächtnis Turban anlegten. Vielen Dank auch an unsere Edel-Fans Maxi, Felix und Kleini, die sich rührend um Jens kümmerten und ihn in die Notaufnahme brachten. Zurück zum Spiel – Torwart Nummer 4, Timo Balmberger, musste jetzt in den Kasten und die Partie begann äußerst unglücklich für ihn. Die noch offene Ecke verwandelten die Gastgeber mit einem wuchtigen Kopfball ins linke Ecke. Der Schiri pfiff gar nicht mehr und so ging die Balmberger-Elf wie begossene Pudel in die Halbzeitpause.

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