Im letzten Spiel der Saison mobilisierte die Eintracht nochmal alle Kräfte und holte sich verdiente drei Punkte beim FC Wendelstein. Allerdings dauerte bis zur 56. Minute ehe die Eintracht das Abwehr Bollwerk der Gastgeber sprengte. Das goldene Tor erzielte der unermüdlich rackernde Jan Ernst mit einem trockenen Flachschuss.

Garant für den Erfolg waren zudem der fehlerlose Bernd Meier-Alt und „Terrier“ Ralph Siegel, der Torjäger Oliver Brüggen keinen Stich ließ. Insgesamt muss man aber die starke kämpferische Leistung der Balmberger-Truppe hervorheben. Setzte sich ein Wendelsteiner Angreifer doch gegen seinen Gegenspieler durch, war ein Mitspieler dar und rettete. Hut ab auch vor der Leistung von Holger Eder und Florian „Kegsi“ Lauterkorn, die in dieser Saison nur selten zum Einsatz kamen, aber ihren Teil zum Erfolg der Truppe beisteuerten.

Hervorzuheben ist auch noch die äußerst faire Spielweise beider Teams, nur selten kam Hektik auf und die wenigen Fouls waren meist unabsichtlich, nur Libero Timo Balmberger konnte aufgrund seiner Grundschnelligkeit oft nur mit Fouls gebremst werden J J.

Vielen Dank auch noch an die mitgereisten und treuen Fans, die auch bei schlechten Wetter unsere AH unterstützen und denen kein Weg zu weit ist.

Kader: Meier-Alt, Eder (Träger), Siegel, Kröber, Fascella, Kerling, Jung, Boyer, Balmberger T., Schiessler (Lauterkorn), Ernst

Dass in der Kreisliga kein Gegner leicht ist, das wusste der SV P schon vor der Saison, dass aber Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel spielerisch und läuferisch derart stark sind, ist schon eine Überraschung. Zu sehen war dies am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Neumarkt Süd, drittletzter der Tabelle, aber der Eintracht mindestens ebenbürtig. Nur mit hohem Kampfgeist, einem überragenden Keeper Martin Steinhorst, einer effizienten Chancenverwertung und etwas Glück ging die „15“ von Trainer Uwe Balmberger als Sieger vom Platz.

Schon in den ersten Minuten hatten die Gäste mehrere gute Möglichkeiten – die Eintracht war defensiv noch etwas im Tiefschlaf und hatte gewaltige Probleme mit der Spritzigkeit der Neumarkter Offensive. Völlig überraschend die Führung für den SV P – nach einem absichtlichen Rückpass pfiff Schiri Ayhan Cavdar indirekten Freistoß. Noch etwas verblüfft vom Pfiff übergab der Keeper den Ball an Uwe Balmberger, der mit seiner ganzen Erfahrung abgezockt den Ball auf Bertl Schiessler quer legte, der nur noch einzuschieben brauchte.

Der selbe Spieler erhöhte in der 30. Minute auf 2:0 nach schönem Zuspiel von Claudio Fascella. In der letzten Viertelstunde wurde die Eintracht in der eigenen Hälfte eingeschnürt und kam gar nicht mehr zur Entfaltung. Keeper Martin Steinhorst musste mehrmals Weitschüsse entschärfen und strahlte eine unglaubliche Sicherheit aus. Bei der besten Chance der Gäste rettete Robert Kröber in höchster Not, als er einen zu kurz geratenen Querpaß zur Ecke klärte.

In einem hochklassigen AH-Spiel behielt der Meister der letzten beiden Jahre knapp und etwas glücklich die Oberhand. Die Eintracht zeigte eines ihrer besten Saisonspiele und muss aufgrund der Leistung aber mal gar nicht die Köpfe hängen lassen.

Die erste halbe Stunde gehörte den Gastgebern, die sehr variabel spielten und clever die Räume zustellten. Kaum zu halten war Sturmspitze Siegfried Feuerstein, aber Bernd Meier-Alt parierte mehrere Male glänzend. So nach ca. einer halben Stunde kam die Eintracht besser ins Spiel und ging durch Berthold Schiessler sogar mit 1:0 in Führung – leider erkannte der Schiedsrichter eine Abseitsposition und so blieb es zur Pause beim 0:0.

Einen wichtigen Heimsieg und damit den Nichtabstieg feierte unsere Truppe gegen den TSV Burgthann. Zu Beginn der Partie gleich ein Aufreger nach einem Solo von Florian Schabtach. Dieser wurde laut Schiedsrichter Harrer innerhalb des 16er von den Beinen geholt und es gab Elfmeter. Capitano Flo Schabtach teilte dem Schiri mit, dass das Foul außerhalb war und so gab es „nur“ Freistoß, der nichts einbrachte. Die Geste von Flo Schabtach verdient allerdings den Fairnesspreis.

Die Eintracht tat sich danach schwer, vor allem Goalgetter Bertl Schiessler klebte das Pech am Fuß – entweder der Torhüter hielt die Schüsse mit allen Körperteilen oder ein Abwehrbein war dazwischen. So war es Libero Robert Jung vorbehalten kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem herrlichen Schlenzer in den Winkel für die 1:0 Führung zu sorgen.

Nach dem Wechsel verpasste es die Eintracht den Sack zu zumachen, Chancen waren zuhauf vorhanden. Die Gäste starteten immer wieder gefährliche Konter und Keeper Martin Steinhorst musste auf der Hut sein, auf dem nassen Rasen keinen rein zu lassen. Aufatmen konnten die Verantwortlichen in der 88. Minute, als der starke Marco Boyer, schön in Szene gesetzt von Florian Schabtach, von links in den Strafraum zog und eiskalt vollstreckte.

Kader: Steinhorst, Hausladen (Schrödel), Träger, Jung, Fuchs, Fascella, Schabtach, Boyer, Kerling, Schiessler, Ernst

Die Eintracht tat sich lange Zeit schwer und das Spiel war über weite Strecken knapper, als es das Ergebnis aussagt. Erst ab der 70. Minute brachen die dezimierten Gastgeber ein und die Eintracht feierte letztendlich den höchsten Saisonsieg.

Die Eintracht begann engagiert und erspielte sich gleich zu Beginn ein optisches Übergewicht. Folgerichtig das 1:0 durch Michael Kerling in der 18. Minute. Die Gastgeber erwiesen sich als clevere und technisch starke Mannschaft und ließen unsere Truppe ein ums andere Mal ins Leere laufen. Erst in der 29. Minute konnte Berthold Schiessler auf 2:0 erhöhen und somit für etwas Ruhe sorgen. Psychologisch äußerst unglücklich dann der Anschlusstreffer der Woffenbacher kurz vor der Halbzeit nach einem völlig unnötigen aber berechtigten Foulelfmeter.

Die Balmberger-Elf ging dann aber hochkonzentriert in die zweite Hälfte und erspielte sich Chance um Chance. Auf der Gegenseite musste Keeper Bernd Meier-Alt aber zweimal per Glanzparade den Ausgleich verhindern. In der 53. Minute dann die Erlösung durch den zweiten Treffer von Bertl Schiessler nach herrlichem Zuspiel von Marco Boyer. Der Vorlagengeber trug sich kurze Zeit später mit einem herrlichen Seitfallzieher selber in die Torschützenliste ein. Nun ging es Schlag auf Schlag und Michael Kerling, Jan Ernst und Robert Jung schraubten das Ergebnis auf 7:1 hoch – der starke Güral Karatay erwies sich hier als mehrmaliger Flankengeber.

Kader: Meier-Alt, Hausladen, Träger, Kröber (Karatay), Jung, Fuchs, Fascella (Balmberger T.), Boyer, Kerling, Schiessler, Ernst

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