„Hast du Sch... am Fuß, dann hast du eben Sch... am Fuß“ – klingt hart, aber trifft die Lage bei der Eintracht momentan doch recht treffend. Zunächst schier aussichtslos im Hintertreffen wäre den Penzendorfern gestern gegen den Favoriten beinahe ein tolles Comeback geglückt. Am Ende aber stand die zweite Heimniederlage in Folge. Es begann schon schlecht für die Hausherren. Nach gerade einmal 23 Minuten lagen die Wolfsteiner schon mit 3:0 in Führung. Zwei Mal Andreas Merchel (8./23.) sowie Tim Beitelstein (16.) hatten für die Gäste getroffen.Nach dem Wechsel bekamen die Penzendorfer die Wolfsteiner Angriffsmaschinerie besser in den Griff. Schien der Treffer von Alex Hollschwandner nach einer Stunde zunächst nur Ergebniskosmetik, bedeutete der Anschlusstreffer von Stefan Frauenknecht in der 85. Minute noch einmal den oft zitierten Lichtschein am Horizont. In einer umkämpften Schlussphase waren es dann aber doch die Gäste, die in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Tim Beitelstein den Deckel drauf machten.

Bericht von Nordbayern Amateure

Das war ein gebrauchter Tag für die Eintracht. Gegen den Bezirksliga-Absteiger lief man schon früh einem Rückstand hinterher. Bastian Schmid hatte nach elf Minuten für den BSC getroffen. Doch die Hausherren kamen schnell zurück. Tobias Korn glich nur fünf Minuten später zum 1:1 aus. Doch wirklich Sicherheit wollte danach nicht einkehren. Die Gäste blieben gefährlich, brauchten für die erneute Führung aber einen Standard. Daniel Fink verwandelte einen Foulelfmeter nach rund einer halben Stunde zum 1:2. Zu allem Überfluss kassierte Andy Rößner kurz vor der Pause noch die Ampelkarte wegen wiederholten Foulspiels.

Wie am Schnürchen lief dann der Wiederbeginn für die Gäste in Hälfte zwei. Keine fünf Minuten waren gespielt und erneut traf Daniel Fink zum 3:1 für den BSC. Die Entscheidung war das zwar noch nicht, doch gegen die abgezockte Abwehr der Woffenbacher kamen die Penzendorfer kaum noch in den Tritt. Ein Konter - erneut von Daniel Fink abgeschlossen - führte zum 1:4 (70.). Aufgeben wollte die Heimelf aber noch nicht, dank des Treffers von Michael Frauenknecht liest sich das Ergebnis dann doch etwas freundlicher. Gleichstand herrschte am Ende zumindest bei den Platzverweisen. Kurz vor dem Ende musste Daniel Meyer mit Gelbrot vorzeitig vom Platz.

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