Hatten in der Vorwoche die "Hembis" ihren ersten "Dreier" in dieser Saison eingefahren, so mussten sie gestern den ersten Saisonsieg der Penzendorfer zulassen. Die Hausherren spielten eigentlich recht gefällig, aber nur bis zum gegnerischen Sechzehner. Überwiegend von Strafraum zu Strafraum lief in Hälfte eins das Geschehen ab. Die beste Chance hatten die "Hembis" in der 40. Minute, doch nach Vorarbeit von Aschenbrenner zielte Schäfer aus fünf Metern volley drüber.

Dann kamen die sechs Minuten des Burak Köksal: In der 56. Minute schloss er einen schönen Angriff über die linke Seite über Ertl und Reinhardt aus sieben Metern ab. Beim 0:2 und 0:3 (58., 62.) legte Köksal das Leder jeweils an Keeper Wiedemann vorbei, nachdem er sich zuvor im Zweikampf behauptet hatte. Das Spiel blieb trotzdem interessant. In der 75. Minute wollte Schäfer das Leder wegschlagen, traf aber Gästespieler Hübl recht unglücklich und sah dafür überraschenderweise den Roten Karton. Trotz Unterzahl spielte die Heimelf weiter nach vorne und erzwang in der 79. Minute einen Elfer nach Foul ein Seyß, den Aschenbrenner zum 1:3 verwandelte. Die Gastgeber versuchten noch einmal alles, konnte sich aber gegen die vielbeinige Gästeabwehr nicht mehr durchsetzen und verloren letztlich nicht unverdient.

Schiedsrichter: Joshua Roloff (Johannis 88) - Zuschauer: 180

Tore: 0:1 Burak Köksal (54.), 0:2 Burak Köksal (57.), 0:3 Burak Köksal (64.), 1:3 Patrick Aschenbrenner (84. Foulelfmeter)

Platzverweise: Rot gegen Dominic Schäfer (78./SV Rednitzhembach)

Bericht von: fupa.net

Auch im Duell der Aufsteiger blieb der Eintracht das Glück versagt. Trotz einer kämpferisch ordentlichen Leistung reichte es auch am fünften Spieltag nicht zu einem weiteren Zähler. Nach dem 0:1 ist man zudem Träger der roten Laterne. Dabei stand das Spiel von Beginn an unter schwierigen Vorzeichen. Erst stand der Zeugwart des FC Ezelsdorf samt Trikots im Stau und auch der Schiedsrichter durfte sich den Verkehrsproblemen auf der A6 ausgiebig widmen. Mit zehn Minuten Verspätung konnte dann aber an der Hamburger Straße angepfiffen werden. Und da hatte der Gast durch Schönweiß auch die erste Gelegenheit. Auf der Gegenseite war es dann Aslan Guguk, der mit zwei Freistößen die Künste des Gästekeepers auf die Probe stellte. Es blieb eine absolut offene Partie, welche die Hausherren aber beinahe in Unterzahl hätten weiterspielen müssen. Nach einem Foul von Gerber ließ der Unparteiische Gnade vor Recht walten und beließ es bei einer gelben Karten.

Lang lief die Partie zwischen der FG Wendelstein und dem SV Eintracht Penzendorf noch nicht. Sieben Minuten waren gerade gespielt, als Aslan Guguk nach schönem Zuspiel zum 1:0 für die Gäste traf. Dementsprechend groß war der Jubel bei der Eintracht. Und auch bei einem Fan der Heimmannschaft, dem man erst sagen musste, dass sein Team heute in den weißen Jerseys auflief. Nachdem dieser Sachverhalt unter Gelächter geklärt wurde, und einigen Minuten ohne Höhepunkte, traf Burak Köksal (20.) nach klasse Kombination freistehend zum 2:0. Penzendorf war bis dahin die bessere Mannschaft und nutzte seine wenigen Chancen gnadenlos aus. Drei Minuten später hätte Casey Fry sogar auf 3:0 erhöhen können, doch Martin Tschinkel im Wendelsteiner Tor war zur Stelle. Und auch nach einer halben Stunde hielt der Keeper sein Team im Spiel und wehrte einen Guguk-Schuss gerade noch zur Ecke ab. Gegen Ende des ersten Durchgangs wurde die Heimmannschaft stärker und erspielte sich erste Möglichkeiten. Den Anschluss erzielte Angelo Mahler wenige Minuten vor der Pause nach einem Fehler in der Penzendorfer Hintermannschaft.

Zu Beginn des Spiels war die Stimmung beim Aufsteiger wie das Wetter - verregnet. Denn trotz einer guten Anfangsphase wollte den Hausherren kein Treffer gelingen. Bestes Beispiel die achte Minute, als Markus Haidinger im Zentrum nach tollem Zuspiel von Patric Reinhardt der Ball versprang. Oder nur drei Minuten später, als erneut Haidinger vom Elfmeterpunkt am Rascher Keeper Felix Ortegel scheiterte. Dafür erhielten die Penzendorfer eine Lehrstunde in Sachen Effektivität. Und die fiel brutal aus. Zweimal tauchten die Gäste mit einfachen, aber blitzschnellen Spielzügen vor dem Tor auf und nutzten diese Möglichkeiten durch Daniel Eckersberger (14.) und David Horil (21.) zum 0:2.

Die Hausherren brauchten erst einmal zwei Weckrufe, um in die Partie gegen einen frechen Neuling zu finden. Zweimal hatten sie das Leder leichtfertig hergeschenkt, und Markus Bandasch (9.) sowie Michael Frauenknecht (22.) hatten diese Geschenke dankend zur 2:0-Gästeführung angenommen. Freilich hatte die Eintracht dazwischen auch ein wenig Glück, dass eine elfmeterreife Aktion gegen Bauer nach elf Minuten nicht mit einem Strafstoß geahndet wurde. Doch die Schlummertaste nach dem 0:2 war noch nicht gedrückt, als der SCG endlich die passende Antwort mit dem prompten Anschlusstreffer gab. Alexander Klos wurde zunächst abgeblockt, der Abpraller landete bei Dustin Koricic der reaktionsschnell zum 1:2 verwertete (23.). Jetzt zeigten sich die Hausherren trotz hoher Temperaturen cooler und abgezockter.

Gaststätte

"Ab sofort unter neuer Leitung, griechische Spezialitäten, bekannt aus dem Schwabacher Felsenkeller"

Georgia Karambassi

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